BarcampBonn 2016 - was für ein toller Samstag!!

Ihr Lieben!

War das toll!! So viele nette Gleichgesinnte an einem Ort...ich bin begeistert!!

Am vergangenen Samstag fand nämlich schon zum zweiten Mal das BarcampBonn statt. Im letzten Jahr war ich zu spät mit der Ticketbestellung und so hatte ich mir in diesem Jahr schon Mitte Januar ein Ticket gesichert. 

Bis jetzt bin ich ja immer nur auf Scrapper-Events gewesen, wo frau sich zusammenfindet, um gemeinsam zu werkeln und natürlich auch zu quatschen. Man trifft immer bekannte und auch neue Gesichter, aber irgendwie "kennt" man sich durch die Verlinkung auf facebook, Scrapperforen oder twitter

So ähnlich war auch das Barcamp für mich, nur ging es nicht ums Werkeln, sondern ums Diskutieren. Das Thema war "Bonn neu denken", das Forum Internationale Wissenschaften bot eine tolle Location, kostenloses WLAN gab's ebenfalls von der Uni Bonn und den Kaffee gab's gratis vom Café-Roller! Toll, oder?

Vor dem Barcamp hatte ich nur sehr wenig "echten" Kontakt zu der Bonner Blogger-Szene. Da ich mich aber mit meinem Blog schon vor längerem den Bonnblogs angeschlossen hatte, fand ich, war es höchste Zeit, die realen Gesichter hinter den Blogs kennenzulernen.

Und so habe ich direkt bei der Registrierung Karin, Sascha und Johannes - die Organisatoren dieses tollen Events kennengelernt. Vorher war ich mit allen dreien nur über Instagram und facebook verlinkt.

Nach der Registrierung ging es weiter mit der Begrüßung. Im Internet hatte ich gelesen, dass jeder sich vorstellen soll und dabei den Namen und drei Hashtags nennen soll, die am treffendsten sind. Hätte ich gewusst, dass da wirklich fast 200 Menschen sitzen und zuhören, hätte ich mich wahrscheinlich gedrückt. Aber ich wusste es nicht... und zack, hatte ich das Mikrofon in der Hand und zack, sagte ich meinen Namen und dann: "Scrapbooking, DIY und "ichbinneuauftwitter". Damit war aber die erste Hürde geschafft, und es war gar nicht so schlimm, denn inzwischen flogen soviele Hashtags durch den Raum, dass es eigentlich egal war, wie man sich vorstellte, Hauptsache man/frau sagte etwas und hatte Spaß dabei.
Das spannende an einem Barcamp ist, dass man vorher nie weiß, wie es wird, welche Vorträge gehalten werden und welche Menschen auftreten. Denn es gibt keinen festen Plan. Es wird in die Runde gefragt, wer etwas von sich oder über sein Thema berichten möchte, und so kommen die Sessions zusammen und damit auch die Zuhörer. Die deutsche Bezeichnung "Unkonferenz" finde ich allerdings nicht ganz treffend. Der Plan für den Tag sah irgendwann nämlich so aus.
Da es aber soooo schönes Wetter draußen war, entschied ich mich als erstes für  einen Spaziergang mit Johanna (@joscchh) vom Projekt (#BeeKuBONN), die uns ihre Bachelor-Arbeit vorgestellt hat, in der es um mehr Stadtplanung, Nachhaltigkeit, Frischluft und mehr Grünflächen für Bonn geht. Beim Spaziergang entstanden diese Fotos vom Posttower.


Während des Spaziergangs habe ich mich sehr nett mit Ansgar unterhalten, der, wie sich schnell herausstellte, witzigerweise meinen Blog kannte, denn er hatte meine Antworten zu Stephanies Blogstöckchen gelesen!! Stephanie habe ich dann auch kennengelernt! Total toll!

Meine nächste Session war der Beitrag von Pia: " Mit dem eigenen Blog Geld verdienen". Ich folge Pias Blog schon lange, denn ich mag es, wie sie schreibt - sehr authentisch und vor allem selber geschrieben. Genauso ist sie während ihrer Session auch 'rübergekommen. Toll!
Hier ist der Café-Roller, den ich zwischen den Sessions immer mal wieder aufgesucht habe.


Eine sehr interessante Session war auch die von Kristine über Netzwerkunternehmen. Ich folge ihr schon lange, denn als Geographin mit Schwerpunkt Tourismus mag ich immer schon Reise- und Tourismusblogs. Dass ich sie auf dem Barcamp persönlich kennengelernt habe, war schon ziemlich toll!!

Stefan hat den Maker Space Bonn vorgestellt - auch eine sehr tolle Idee, um Kreative, Bastler, Tüfftler Bonns zusammenzubringen, um zusammen etwas Neues zu schaffen. Dabei fiel das Wort "Origami" und ich dachte wieder einmal, dass ich als Basteltante auf so einem Event doch gar nicht so falsch bin.
 
Schließlich besuchte ich noch Michèles Session über Instagram in Bonn, die ich auch sehr interessant fand, denn ich bin selber auch sehr begeistert von  Instagram. Und von Michèle, übrigens die einzige auf dem Barcamp, die ich schon öfter gesehen habe, wenn sie Hauskonzerte oder Instawalks organisiert hat.
Das war das Gästebuch des Barcamp.
Und zum Abschluss gab es leckeres, regionales Craft-Bier für alle!
Irgendwie war ich nach dem Bier froh, dass ich mit dem ÖPNV unterwegs war... Dann kam auch schon die Verabschiedung und die Verlosung, die Karin moderiert hat. Karin ist "in echt" übrigens auch genauso, wie sie über die sozialen Netzwerke 'rüberkommt - total natürlich und sehr nett. Ich bin sehr froh, sie kennengelernt zu haben!
Tja, und dann war auch dieses Barcamp zuende. Aber auch hier gilt hoffentlich: nach dem Event ist vor dem Event! Ich freue mich schon jetzt auf das Barcamp2017!!

Achja, noch zum Schluss: mit Nerds hatte das Ganze überhaupt nichts zu tun. Ich habe keine gesehen, nur gut gelaunte, lachende, aufgeschlossene Menschen, die Spaß daran hatten in toller Atmosphäre mit tollen Organisatoren und Gästen über interessante Themen zu diskutieren. Eine sehr verunglückte Kurzreportage zum Barcamp, die zu allem Unglück auch noch mich und meine drei hashtags mitgeschnitten hatte (so wusste ich wenigstens wieder, was ich gesagt hatte), meinte nämlich, dass es sich um eine Veranstaltung von Nerds für Nerds gehandelt hätte... dann wäre ich ja ein Nerd und das stimmt ja wohl überhaupt gar nicht!!

So, am Freitag ist Internationaler Scrapbooking Tag und dann gibt's hier wieder was Gescrapptes!

Viele Grüße und danke, dass ihr zuende gelesen habt :-)


Elvan  

P.S. Unter den Linktipps der Bonnerblogs findet Ihr noch viele andere begeisterte Berichte vom Barcamp-Samstag!

Kommentare

  1. Wow... was für ein tolles Treffen. Da hast Du sicher eine Menge für Dich "mitgenommen".

    GLG Ines♥

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  2. Daaaaanke für diesen Beitrag!!! Ich hab in ALLEN sozialen Netzwerken darüber gelesen und nie hat jemand wirklich erklärt was das ist. Für mich als Neu-Bloggerin ist dieser Post also eine Erlösung :D Abgesehen davon schön geschrieben :) Viele Grüße aus der Instagram-Ecke (die emm.apeel bin ich)

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