Die Sache mit dem Looming

Ihr Lieben!

Dies ist schon mein zweiter Bericht als "Gasttesterin" für die "Kreativtester" und ich freue mich sehr, wieder dabeisein zu dürfen!!
Dieses Mal habe ich mich mit den angesagten Loomingbändchen beschäftigt. Angefangen hat das Dings mit den Bändchen eigentlich mit nur einer Tüte, die meine Tochter unbedingt besitzen wollte. Ihre Mitschülerinnen trugen die Bänder schon alle am Arm. „Na gut“, dachte ich mir „Hauptsache, sie ist beschäftigt“... Sie hat sich also ein Bändchen geknüpft und begeistert getragen. Und plötzlich gab es immer mehr davon, außerdem zahlreiche Video-Anleitungen im Netz. Und dann bin auch ich neugierig geworden:


So ungefähr sah unser Esstisch letzte Woche aus und ihr seht, dass aus dem einen Tütchen viel mehr geworden ist. „Hast Du etwa schon wieder neue Ringe gekauft“, fragte meine Tochter. Ähh..ja, inzwischen macht mir das Knüpfen nämlich richtig viel Spaß, auch wenn es manchmal ziemlich "frickelig" ist, da die Bänder eigentlich für Kinderhände gedacht sind.
Im Netz waren ja auch schnell Berichte zu lesen, wie gefährlich diese Bänder sein können, aber wenn man darauf achtet, dass die Kinder diese Bänder nur zum Basteln und nicht etwa als Daumenschraube oder Steinschleuder benutzen, kann eigentlich nichts passieren. Außerdem stehen Sicherheitshinweise für ganz kleine Kinder auf den Beuteln drauf – aber dieses nur am Rande. 
Eigentlich knüpft man diese Bändchen mit einem dafür vorgesehenen Knüpfrahmen. Da er in Bonn aber hoffnungslos ausverkauft ist, habe ich andere Haushaltsgegenstände benutzt, wie zum Beispiel eine Gabel:


Diese Technik ist ziemlich verzwickt – sie gelingt nicht sofort, dafür ist das Ergebnis aber ziemlich schick. Nach einer Stunde war das Band fertig:

Noch schneller geht das „Fischgrätmuster“:


Man kann statt eines Extra-Tools aus einem Set auch zwei Bleistifte verwenden – noch besser geht’s, wenn man die Bleistifte umdreht, denn so malt man die Gummis an…


Wenn man nur diese Muster knüpfen möchte, geht es - wie ihr seht - auch ohne den Knüpfrahmen. Für kompliziertere Techniken ist man allerdings auf den Rahmen angewiesen. Uns reichen die Bänder jedoch so:


Ziemlich schick, oder?

Weil es aber ziemlich „uncool“ ist, wenn eine Mama mit denselben Bändern am Arm herumläuft, empfehle ich, neben den Loomingbändern für die Kinder, auch Paracord-Bänder für die Mama zu knüpfen.
Die Knüpftechnik ist dieselbe, wie damals das „Makramee“ und die Bänder sind viel grober und lassen sich besser knüpfen als Gummiringe. Außerdem braucht man keine Hilfsmittel, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Knüpfanleitungen findet man –wie ich - in Büchern oder im Netz. (An anderer Stelle werde ich darüber genauer berichten).
Wie ihr euch leicht denken könnt, habe ich auch davon nicht nur ein Set „verwurstelt“... am besten gefallen mir folgende Knüpftechniken:



Und auch diese Ringe haben es mir sehr angetan:


Sie sind übrigens zu groß für Kinderfinger :-).

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick geben!
Vielleicht verschafft ihr euch ja jetzt einen eigenen Einblick in das Thema, aber Vorsicht: es besteht Suchtgefahr!

Diesen Test und viele andere tolle Tests findet ihr übrigens HIER

Viel Spaß und viele Grüße,
bis bald,

Elvan :-)

Kommentare

  1. Danke für diesen inspirierenden und informativen Beitrag! Viele Grüße, Bärbel

    AntwortenLöschen
  2. Danke.. die Bänder sind auch in der Schule in der ich arbeite der absolute Hit.. daheim werkeln mittlerweile ausser unserem Sohn auch mein Mann ;)

    LG
    Son Ja

    AntwortenLöschen
  3. Ja, in Hertogenbosch gab es dazu auch Workshops, aber ich muß gestehen, das mich das gummiartige schon abschreckt. Deine Paracord Bänder und Ringe finde ich da viel schöner.

    GLG Ines♥

    AntwortenLöschen
  4. Marlin hat in seinem ersten Werkunterricht ein Armband hergestellt und fragt nun immer wieder nach, ob ich nicht auch einmal diese Gummiringe kaufen könne... Deine Armbänder sind sehr schön geworden und ich kann deine "Sucht" verstehen!
    Alles Liebe, Anja

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Schön, dass Du Dir Zeit genommen hast, zu kommentieren!! Vielen Dank!

Beliebte Posts aus diesem Blog

Und so war der Crop im Pott...

So war der 3. Crop in Bonn

Monet's Garten - ein Urlaubslayout